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Ereignisse
Der Ereignisbereich listet alle Ereignisse auf, die durch Windows 10 Firewall Control erlaubt oder blockiert wurden, mit der Möglichkeit, Zugriffsrechte für ein Programm schnell, durch entsprechende Regeln, zu aktivieren oder zu deaktivieren. Die Ansicht zeigt jedoch keine Ereignisse, die durch WindowsFirewall selbst verursacht wurden. Sollte ein Programm durch die WindowsFirewall blockiert werden, müssen die Berechtigungen in der WindowsFirewall angepasst werden.
Die Benachrichtigung über neue Ereignisse geschieht über ein kleines Hinweisfenster. Ein Hinweisfenster ist ein gelbes Fenster, am unteren rechten Rand des Bildschirms, welches alle notwendigen Informationen zum Ereignis enthält. Darüber hinaus beinhaltet das Hinweisfenster relevante Ereignisse der WindowsFirewall. Ein Programm kann eine ausreichende Berechtigung in Windows 10 Firewall Control haben, jedoch von der WindowsFirewall deaktiviert werden. Durch das Verfolgen der sofortigen Benachrichtigung im Hinweisfenster, kann das Netzwerkverhalten einer Anwendung beobachtet werden. Die Ereignisansicht kann durch Anklicken des Hinweisfensters geöffnet werden.
Alle erlaubten und blockierten Ereignisse werden in der Datei "access.log", im Installationsverzeichnis, gespeichert. Das Log enthält einen Verlauf des gesamten Netzwerkverhaltens eines Programms.
Das Eingabefeld für den Filter erlaubt das Darstellen von Ereignissen, die Teile des Gesuchten im Programmnamen enthalten. Das herausfiltern geschieht unmittelbar und automatisch beim Tippen.
Der Ereignisbereich zeigt die blockierten Ereignisse mit folgenden Spalten:
  • Programmname.
  • Ereignistyp und Richtung.
    - erlaubt Eingehend
    - erlaubt Ausgehend
    - blockiert Eingehend
    - blockiert Ausgehend
  • Zeit - den Zeitpunkt des letzten Ereignisses vom oder zum selben Ziel.
  • Anzahl - Anzahl der Wiederholungen. Mehrfach übereinstimmende Ereignisse werden gruppiert.
  • Benutzer - Benutzername (Netzwerk/Cloud-Edition). Wenn das Programm für einen bestimmten Benutzer oder einen Dienst erlaubt oder blockiert wird, zeigt Windows 10 Firewall Control den Benutzernamen an. Gibt es keine Möglichkeit den Besitzer zu ermitteln, wird "----" angezeigt.
  • Zone - Die Zone beinhaltet Informationen zum Ursprung eines Ereignisses. Die Zone und die enthaltenen Regeln bestimmen den Zugriff.
  • Adresse - Die Adresse spezifiziert das Ziel des Ereignisses. Bspw. Protokoll, IP Adresse oder den Port (Diensttyp), der blockiert oder erlaubt werden soll. Sollen bspw. alle erlaubten Ereignisse eines Web Browsers protokolliert werden, so werden all diese angeforderten Dateien (Werbebanner, Bilder, Scripte, usw.) aufgelistet.
Ein Rechtsklick auf ein aufgeführtes Ereignis (auch per Tastatur oder Toolbar erreichbar) erlaubt das Erstellen und Hinzufügen einer Regel zu der entsprechenden Anwendung (nur Plus Edition). Die Regeln können aus den aufgelisteten Ereignissen genau auf die betreffende IP Adresse oder über einen größeren IP Bereich erstellt werden. Diese Regeln können direkt in eine existierende Zone hinzugefügt werden. Des Weiteren können die Netzwerk-Zugriffsrechte im Detail betrachtet und bearbeitet werden. Nach dem Bestätigen der neuen Berechtigung, werden die neuen Regeln für das entsprechende Programm, sofort übernommen. Sie können Patch-Regeln für alle Anwendungen gleichzeitig erstellen. Sie können auch alle Anwendungen mit "Zone für alle Anwendungen" mit dieser neuen, angepassten Regel aktualisieren (nur Plus Edition) (siehe "Einstellungen" für mehr Information). Die gesamte Sicherheitszone eines Programms kann aus der Ansicht ebenfalls geändert werden. Die gleiche Funktionalität bietet auch die Toolbar.
Mit der kostenlosen WHOIS-Abfrage können Sie Zieladressen-Eigentumsrechte feststellen.